Der Alltägliche Podcast

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Ich meine damit die alltägliche Welt in der wir leben.

19. Juni 2015 Die Macht der Gewohnheit (DAP 063)

Die Macht der Gewohnheit (DAP 063)

Unser aller Leben steckt voller Gewohnheiten, viele sind uns nicht bewusst, einige haben wir lieb gewonnen und andere möchten wir ändern. Doch was ist eigentlich eine Gewohnheit und kann man sie bewusst ändern? Kann man eigentlich auch Unternehmensgwohnheiten ändern und gibt es einen Unterschied zwischen Gewohnheiten einzelner Personen und ganzer Organisationen? Alle diese Fragen werden wir in diesem Podcast betrachten.

Zunächst schauen wir uns die Gewohnheitsschleife an und versuchen genau zu erkennen, was eine Gewohnheit ist - was nicht ganz so einfach ist wie es zu sein scheint - und wie man eigentlich eine Gewohnheit richtig identifiziert. Hier werden wir auch einige Beispiele besprechen, die die ein oder andere überraschende Erkenntnis bereithalten. Aber nicht nur Gewohnheiten von Einzelnen werden wir uns anschauen.

Wie sieht es denn mit Gewohnheiten von Unternehmen oder Organisationen aus? Gibt es sowas überhaupt und wenn ja wie verhalten sich solche Gewohnheiten im Vergleich zu denen von einzelnen Menschen? Sind diese Gewohnheiten das gleiche oder etwas ganz anderes und wenn ja, wie kann man diese ändern, wenn überhaupt? Am Beispiel eines Krankenhauses, das genau diese Problematik aktiv angegangen ist werden wir einige Möglichkeiten besprechen positiv auf Unternehmensgewohnheiten einzuwirken und Änderungen herbei zu führen.

Wie immer ist alles nur ein Ausschnitt aus dem Buch, aber es gibt einen guten Überblick und erleichtert euch hoffentlich die Entscheidung ob ihr mit euren Gewohnheiten aufräumen wollt und dieses Buch genau das richtige für euch ist, oder ob ihr euren Gewohnheiten nachgebt und erstmal das nächste Bier aufmacht, damit die Chips euren Hals nicht so austrocknen.

Danke für das Feedback – DAP 062

In 'Danke für das Feedback' (engl: Thanks for the Feedback: The Science and Art of Receiving Feedback Well) geht es darum wie man Feedback empfängt. Gutes Feedback soll ja sachlich und präzise sein, sich auf etwas in naher Vergangenheit beziehen und sich auf Handlungen und nicht auf die Person beziehen. Aber leider machen die meisten Menschen das nicht.

Das Buch stellt die steile These auf, dass wir die Menschen um uns herum nicht ändern können. Daher gibt es Buch eine Handreichung, wie man mit jeder Art von Feedback umgehen kann. Sei es nützlich, konkret und wertschätzend – oder schwer umzusetzen, ungenaue und als Beleidigung formuliert.

Zunächst besprechen wir die vier Teile des Buchs: Wahrheitstrigger, Beziehungstrigger, Identitätstrigger und Feedback in Konversationen. Danach diskutieren wir noch ein paar Beispiele - unter anderem gibt Johannes Weinni Feedback dazu, ob und wo er zu viel redet.

Leider ist die Tonspur von Weinni manchmal etwas abgeschnitten. Wir entschuldigen uns und geloben Besserung!

Die Kunst des Feedback – DAP 061

Ein zentrales Konzept des Buches ist das Satir Model, welches die Reaktion auf eine Aussage in 8 Stufen einteilt. Diese Stufen gehen wir anhand der Beispiele "Tim wählt Piraten" und "Holgi findet das Video zum Weltraumfahrstuhl scheiße" aus dem Podcast 'Not safe for work' durch.

Zum Schluss geben wir noch Tipps, wie man sein Feedback verbessern kann und diskutieren, wie wir das Buch fanden.

Was haben Künstler und IT Fuzzies gemeinsam? (Interview mit Anna van Dillen) – DAP 060

Wir können Psychic Income in der Episode nicht richtig definieren aber es ist etwas zwischen Arbeit mit einem Sinn, Spaß bei der Arbeit und Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Klar ist: Um das zu erreichen, sind Menschen bereit auf einen Teil ihres (monetären) Gehalts zu verzichten.

Die Episode startet bei der Kunst und Kunstgeschichte. Danach reden wir über IT, die Generation X und Generation Y und warum manche Wissenarbeiter Arbeit und Privatleben nicht mehr trennen mögen. Auf dem Suche nach dem Sinn im eigenen arbeiten ...

Switch: Wie man Dinge verändert, wenn es schwer fällt – DAP 059

In dem Buch "Switch: Veränderungen wagen und dadurch gewinnen!" (englisch: 'Switch: How to change things when change is hard') beschreiben Chip Heath und Dan Heath, wie man Veränderung erfolgreicher angehen kann.

Zentrale Figuren dabei sind der Reiter und der Elefant. Der Reiter analysiert gerne und will sich nicht so recht auf ein Ziel und schon gar nicht auf einen Weg festlegen. Ihm muss man Richtung geben und sich eine mentale Postkarte von seinem Ziel machen. Der Elefant ist gefühlsbetont und gerne faul. Er braucht schnelle Erfolge, damit er sich weiterbewegt - aber er kann Dinge bewegen. Deshalb muss man ihm kleine Schritte anbieten und durch feiern der kleinen Erfolge motiviert halten.

Dazu kommt, dass es oft viel einfacher und effizienter ist, die Umgebung zu verändern als Menschen zu verändern.

Johannes hat das Buch gehört und bringt Weinni den Inhalt nahe. Zunächst reden in dieser Episode darüber, wie Weinni sich angewöhnen kann, mehr Artikel zu schreiben und zu veröffentlichen. Danach besprechen wir, wie seine Band damit umgeht, dass der Lead Gitarrist jetzt für 6 Monate fehlt.

Ideen eindrucksvoll präsentieren (Made to Stick) – DAP 058

Johannes hat das Buch gehört und nutzt das Wissen, um Weinni beim formulieren einer Idee zu helfen. Als Beispiel wird das Vorhaben gewählt, wiki-basierte Dokumentationen auch für Handbücher zu verwenden.

Ziel ist es eine Idee die im Gedächtnis kleben bleibt zu formulieren. Wir arbeiten an einer konkreten Geschichte, die Weinni erklären kann, sprechen darüber wie man sie glaubhaft machen kann und wie Weinni die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer bekommen kann.

Lean Enterprise (Buchbesprechung) – DAP 057

Johannes hat das Buch "Lean Enterprise - How high performance organizations innovate a scale" gelesen und stellt Weinni vor was er interessant fand.

Wir reden darüber was ein Lean Enterprise ausmacht und welche Dinge innovative große Unternehmen wie Amazon oder Apple tun. Dazu dient uns ein Fallbeispiel aus dem Buch: Die Entwicklung von GOV.UK - die Webseite der britischen Regierung. Hier hat man es geschafft, innerhalb von kurzer Zeit eine zentrale Anlaufstelle für alle Bürgeranliegen zu schaffen. Dabei hat man zunächst 2 große Webseiten ersetzt und ersetzt jetzt viele tausend andere. Und spart jährlich 40 Millionen Pfund.

Geschafft hat man das durch Experimente um zu beweisen, was funktioniert und was nicht. Diese wurden von Querschnittteams, die schnell eigene Entscheidungen treffen können durchgeführt.

Wir haben uns bei der Buchbesprechung das erste mal auf ein Fallbeispiel konzentriert. Lasst uns wissen wie euch das gefällt!

Zweitstudium und Selbstständigkeit (Interview mit Elisabeth Paul) – DAP 056

Wir haben Elisabeth in ihrem Haus in Denzlingen besucht und sowohl über ihr Zweitstudium wie auch über ihre darauf folgende Selbstständigkeit geredet.

Im ersten Teil des Interviews reden wir mit ihr, über das Studium. Warum hat sie überhaupt noch mal studiert? Wie war es wieder im Hörsaal zu sitzen? Und dann noch älter als manche Dozenten zu sein? Was hat sich geändert an den Unis und Hochschulen heute? Und wie hat die Familie das mitgemacht?

Im zweiten Teil des Interviews reden wir darüber, wie es dann nach dem Studium war, sich selbstständig zu machen. Wie kam der Gedanke auf, sich selbstständig zu machen? Warum gab es kein Zurück mehr in die Lohnarbeit? Warum musste man einen Businessplan schreiben? Und wie bringt man Firma und Familie gut zusammen?

Lean Startup – DAP 055

Zentral dabei ist die Idee, das ein Startup immer ein Experiment ist. In diesem Experiment ist es wichtig, immer wieder neue Lektionen zu lernen (validated learning). Als zentralen Zyklus der im Buch vorgestellt wird ist "Bauen - Messen - Lernen" (Build - Measure - Learn). Johannes stellt das Buch vor und wir diskutieren, wie wir die Inhalte des Buch auch bei uns einsetzen können.

Herausforderung Selbstständigkeit (Interview mit Frederik Reifschneider) – DAP 054

Fred hat sich 2011 zusammen mit zwei Freunden selbstständig gemacht, um eine App in Restaurants zu bringen, mit der man einfacher sein Bier nachbestellen kann. Leider hat er bei Restaurants keine Kunden gefunden und die App dann Hotels angeboten. Zwar ist das etwas besser gelaufen, aber nicht so viel besser, dass er Geld bekommen hat. Daher musste er in 2013 zurück in die Lohnarbeit.

Wir haben uns mit Fred über dies Erfahrung unterhalten. Er hat uns erzählt, was er gelernt hat, was er wieder so machen würde und was er anders machen würde.